Rundum gesund

Knackiger FrühlingssalatJahrhunderte hat das Rapsöl in seiner Entwicklung benötigt, um sich so zu einem der bedeutendsten Speiseöle auf dem Markt zu entwickeln, noch dazu zu einem der gesündesten.

Rapsöl hat eine optimale und derzeit auf dem Markt der Speiseöle einzigartige Fettsäurenzusammensetzung und ausserdem einen sehr hohen Gehalt an Vitamin E. Und genau darin liegt die Begründung für den positiven Einfluß auf die Gesundheit.

 

 

 

 

Fettsäurenzusammensetzung

Wir weisen mit unserem Rügener Rapsöl ein hervorragendes Fettsäuremuster auf.

PlanzenoelevergleichErläuterung:

-Der Anteil an gesättigten Fettsäuren sollte möglichst niedrig sein.
-Ein hoher Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren wie Ölsäure ist erforderlich.
-Der Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren muß ausreichend sein, um den Bedarf zu decken, darf aber nicht zu hoch sein.
-Ein hoher Gehalt an alpha-Linolensäure ist wünschenswert.

 

Zu den enthaltenen Fettsäuren zählen die gesättigten Fettsäuren, die einfach ungesättigten Fettsäuren und die mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

-Mit einem Anteil von 7 g pro 100 g (7 g pro 100 g bei unserem Rügener Rapsöl) besitzt Rapsöl unter allen erhältlichen Speiseölen nahezu den geringsten Anteil an gesättigten Fettsäuren.
-Der Gehalt an den wichtigen einfach ungesättigten Fettsäuren, vor allem der Ölsäure, ist dagegen mit 62 g pro 100 g (64,7 g pro 100g bei unserem Rügener Rapsöl) besonders hoch.
-Von den mehrfach ungesättigten Fettsäuren enthalten 100 g Rapsöl insgesamt 29 g (29 g pro 100 g bei unserem Rügener Rapsöl). Hier ist der Anteil der Omega-3-Fettsäure alpha-Linolensäure mit 9 g pro 100 g sehr hoch.

Gesättigte Fettsäuren wirken sich ungünstig auf den Fettstoffwechsel aus, da sie den LDL-Cholesterinspiegel (das „schlechte“ Cholesterin) erhöhen können.

Dagegen haben einfach ungesättigte Fettsäuren einen positiven Einfluss auf den Fettstoffwechsel. Sie tragen dazu bei, den LDL-Spiegel (das „schlechte“ Cholesterin) zu senken, ohne den HDL-Spiegel (das „gute“ Cholesterin) zu beeinflussen.

Zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren zählen die Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Beide Fettsäurengruppen können vom Körper nicht produziert werden und müssen deshalb regelmäßig mit der Nahrung zugeführt werden. Sie besitzen wichtige Funktionen im Körper und sind zum Beispiel Vorstufen von Gewebshormonen. Omega-3-Fettsäuren sind ernährungswissenschaftlich von besonderer Bedeutung. Sie haben einen positiven Einfluss auf die Blutfettwerte und das Herz-Kreislauf System. Eine der Omega-6-Fettsäuren, die entzündungshemmende Linolsäure, unterstützt die Hautpflege bei Neurodermitis. Zusätzlich können im Öl enthaltene Mineralstoffe wie Retinol und Tocopherol ebenfalls dazubeitragen, entzündete und gereizte Haut zu beruhigen.

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollte der Anteil an Omega-6 Fettsäuren fünf bis acht Prozent der täglichen aufgenommenen Energie und der Anteil an Omega-3-Fettsäuren ein bis zwei Prozent der Energie ausmachen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, das Verhältnis der verzehrten Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren von derzeit durchschnittlich 8:1 auf mindestens 5:1 zu senken. Rapsöl erfüllt diese Anforderungen perfekt. Mit einem Verhältnis von 2:1 kann es einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit diesen bedeutenden Fettsäuren leisten. Ein weiterer Pluspunkt ist der hohe Gehalt an Vitamin E (23 mg/100 g), das die Körperzellen vor den sogenannten „freien Radikalen“ schützt, die Zellen angreifen können.